Die Brille – ein Alltagsgegenstand, der nicht selbstverständlich ist
Die Brille ist ein Alltagsgegenstand und doch ein faszinierendes Stück menschlicher Erfindungskunst – dabei ist zu unterscheiden für welchen Verwendungszweck die Brille benutzt wird; so kann eine Brille vonnöten sein, um eine Sehschwäche auszugleichen und somit die Sehstärke zu verbessern oder so kann sie auch als Schutzbrille fungieren und somit vor Verletzungen bei gefährlichen Tätigkeiten schützen.
Dabei ist die Brille an sich höchstwahrscheinlich auf das Erfindungsland Italien zurückzuführen und wurde dort im 13. Jahrhunderts als Tragebrille erfunden. Wo hingegen die Erfindung von optischen Sehhilfen bereits aus Zeiten der Antike bekannt ist. Heutzutage gibt es für eine Brille nahezu keine Grenzen, sei es dass die Gestelle in ihrer Variation und Farbgebung keinerlei Grenzen finden oder auch die Gestaltung der Gläser unter Zuhilfenahme moderner Werkstoffe, nahezu jegliche Gestalt annehmen können. Der Begriff Brille geht im Deutschen auf das Spätmittelhochdeutsch „Berylle“ zurück – das Wort leitet sich aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Begrifflichkeit für Halbedelsteine, genauer den Bergkristallen ab – das Beryll. Dieses scheint hierfür Pate gestanden zu haben.
Doch so wie wir die Brille heute kennen, sahen diese nicht von vornherein aus. Vielmehr trug man die Brille lediglich auf die Nase gesetzt ohne eine Bügelfunktion. In der Neuzeit kamen dann Brillen mit Scheren-Mechanik, aber immer noch einer Haltefunktion ähnlich wie bei Monokeln, auf. Im 18. Jahrhundert tauchten dann – vermutlich aus England stammend – die ersten Brillen mit Bügeln auf. Doch damit war die Sehhilfenrevolution noch nicht abgeschlossen – viel mehr konzentrierte sich die Erfindung und Entwicklung auf die Verbesserung der Linsen selbst. So war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Firma Zeiss, welche die asphärische Linse erfand. Es folgte die Erfindung in den 1950er Jahren der Gleitsichtbrille und Kunststoffgläsern später im 20.Jahrhundert. Dies alles waren Meilensteine nicht nur in der Sehhilfe an sich sondern auch in der Erhöhung des Tragekomforts selbst. Hinzu kommt natürlich die Verwendung der Sonnenbrille – diese Art einer allseits und auf der ganzen Welt anerkannter Verwendung zum Schutze vor einer Sonneneinstrahlung oder auch UV Licht.
Bis heute hat die Brille eine gewisse Verbindung mit Intellektualität und einem smarten oder cleveren Erscheinungsbild des Trägers. Besonders heute ist der Modeaspekt der Brille nicht zu unterschätzen – zahlreiche Brillenhersteller haben sich darauf spezialisiert kleine Mode brennen produzieren. Seit neuestem erfährt die Brillenindustrie auch einen ganz neuen Trend hinsichtlich der Verwendung für 3D-Filme – mit speziellen Shutter-Brillen oder 3D Brillen können ganz neue Filmerfahrungen und Erlebnisse wahrgenommen werden.
Neben den modischen Aspekten werden Brillen auch in sehr vielen Sportarten eingesetzt. So werden z.B. beim Schwimmen die Schwimmbrillen verwendet und oder zum Skifahren die Ski Brillen.
Doch keine Lust auf eine Brille? Dann vielleicht doch Konataktlinsen von z.B. Lasik Wien

Tweet This
Share on Facebook
Digg This
Save to delicious
Stumble it
RSS Feed