Die Geldanlage in Fonds


Was ist überhaupt Fondssparen, und wie funktioniert diese Art des Sparens überhaupt? Diese Frage stellen sich zunächst viele Anleger, die noch nicht so richtig wissen, wie sie am besten ihr gutes Geld anlegen können. Beim Fondssparen kauft der Anleger in vorher festgelegten Abständen ständig Anteile an Investmentfonds. So kann der Anleger beispielsweise regelmäßig rund 100,– Euro in einen Fondssparplan seiner Wahl investieren, und zwar immer monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich. Jeweils nach Leistung der letzten Zahlung kann er den Zeitraum der Zahlungen verkürzen oder verlängern.

Vor allem in schlechten Börsenzeiten senkt der Anleger mit seinen kontinuierlichen Zahlungen seinen Einstiegskurs, da er zu besonders günstigen Konditionen seine Anteile erhält. Dies bedeutet, dass der Anleger mehr Anteile für seine gleiche Investition bekommt als in Zeiten des Börsenhochstandes. Durch diese Wahl reagiert ein Fondssparplan nicht so sensibel auf die Wertschwankungen wie nur eine Einmalanlage. Zudem ist das Fondssparen eine sehr bequeme Geldanlage, da immer in gleichen Abständen die Einlage von seinem Girokonto abgebucht wird und er immer kurz nach der Einzahlung einen gesamten Auszug inklusive der bis dahin erwirtschafteten Zinsen erhält.

Natürlich sollte sich der Anleger schon im Vorfeld genau über die einzelnen Fondssparpläne informieren, da es zwischen den einzelnen Fondssparplänen schon zu erheblichen Schwankungen bei den Gebühren kommen kann. Diese Gebühren setzen sich aus drei verschiedenen Kostenfaktoren zusammen, und zwar den Ausgabeaufschlägen, den Ordergebühren und den anfallenden Verwaltungsgebühren. Hierbei haben die Direktbanken einen entscheidenden Vorteil gegenüber den ortsansässigen Geldinstituten, da hier der Verwaltungsaufwand erheblich geringer ist. Daher hängt die Wahl des richtigen Depots vor allem von der Verwendung ab.