Wer beim Campen richtig liegen will: Gute Nachtruhe im Schlafsack


Schlafsäcke gibt es in allen möglichen Farben und Formen und in den unterschiedlichsten Materialien. Je nach dem für was man einen Schlafsack verwenden will, kann man einen aus Leinen, Baumwolle, Vliesstoff oder Seide bzw. Kunstseide wählen. Braucht man eine Wärmedämmung, so nimmt man ein Modell mit Daunen- oder Kunstfaserfüllung. Ein Schlafsack soll das Kopfkissen und die Bettdecke ersetzen. Oft nutzt man zusätzlich zum Schlafsack eine Isomatte oder eine Luftmatratze als Unterlage.

Heutzutage beginnt man als Baby seine Schlafsackkarriere. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, des die Verwendung eines Babyschlafsackes und der Verzicht auf eine Decke dem plötzlichen Kindstod vorbeugen. Will man den Nachwuchs länger im Schlafsack zur Nachtruhe betten, so empfiehlt sich ein mitwachsender Schlafsack. Die einfachste Ausführung eines Schlafsackes ist der Jugendherbergsschlafsack. Dieser ist eckig gehalten und meistens nicht gefüttert. Er wird mehr aus hygienischen Gründen verwendet.

Klassiker versus Extremausrüstung: Wärmeisolation

Braucht man einen Schlafsack, der sehr gut gegen Kälte schützt, so greift man am Besten zu einem Mumienschlafsack. Mumienschlafsäcke sind sehr gut gefüttert und schützen so gut vor extremen Minusgraden. Hier guckt nur noch das Gesicht heraus. Ist man ein Schläfer, der sich viel bewegt, so sollte man sich lieber für einen eiförmigen Schlafsack entscheiden. Dieser bietet mehr Platz im Brust- und Hüftbereich und ist trotzdem sehr wärmeisoliert. Fast ein Overall ist ein Schlafsack mit Armen und Beinen. Diese Schlafsackform eignet sich besonders für Menschen, die sich viel im Schlaf bewegen.

Möchte man seinen Schlafsack schonen, schwitzt man stark oder friert leicht sollte man sich ein Inlett zum Schlafsack nehmen. Es ist quasi ein dünner Schlafsack, welcher sich in dem anderen Schlafsack befindet. Auch unsere Raumfahrer wissen die Vorzüge eines Schlafsackes zu schätzen, denn eine Decke würde in der Schwerelosigkeit davon schweben.